Kantonsspital Aarau, Neubau Dreiklang

Spitalnutzung
Technische Highlights

An die gesamte Haustechnik sind besonders hohe Anforderungen gestellt, einerseits um eine höchste Betriebssicherheit zu gewährleisten, andererseits um die hohen Anforderungen an die Enrergieeffizienz (Minergie-P-eco) einhalten zu können.
Für die Erzeugung der Prozesskälte werden zwei redundante Kältemaschinen mit Turboverdichtern eingebaut, welche mit klimaschonendem Kältemittel HFO berieben werden. Das Absperrrkonzept orientiert sich strikte an der Gebäudestruktur, die Bereichsabsperrungen sind jeweils bei den entsprechenden Treppenhauskernen. Um die Bedürfnisse in jedem einzelnen Raum optimal abzudecken wird der gesamte Behandlungstrakt über Heiz-Kühldecken versorgt, was höchste Behaglichkeit bei geringstem Energieverbrauch ermöglicht. Das Warmwasser ist die Achillessehne der Haustechnik im Spitalbau, in der Versorgung wie auch in der Hygiene. Die Warmwasseraufbereitung ist 3- fach abgesichert, die Temperaturen im Netz werden konstant über das Gebäudeleitsystem erfasst und ausgewertet. Die primäre Energiequelle der Warmwasserversorgung ist eine Wärmepumpe, welche die Abwärme aus den IT Räumen in Brauchwarmwasser umwandelt. Der Deckungsgrad beträgt nahezu 100% sprich, das ganze Brauchwarmwasser wird mit IT Abwärme erzeugt. Die dadurch eingesparte Energiemenge beträgt ca. 1`000`000 KWh pro Jahr. Auch bei der Versorgung der übrigen Medien steht die Hygiene im Vordergrund, so wird das Reinstwasser für die Zentralsterilisation in einem stetig zirkulierendem Loop versorgt, gemäss EN 285. Das Entsorgungskonzept basiert auf einem zukunftsweisenden innovativen Tontokonzept, welches bereits in Krankenhäusern in Holland erfolgreich eingesetzt wird. Die Luftaufbereitungen orientieren sich an der Gebäudestruktur. Die drei Bereiche Ambulatorien, Funktionsbereiche und Bettenstationen werden über separate Lüftungszentralen versorgt. So kann die Luft je nach Anforderung entsprechend aufbereitet werden. Die Lüftungszentralen sind unter den jeweiligen Bereichen angeordnet, was kurze Erschliessungswege ermöglicht. Die Lüftungsanlagen sind konsequent als Hygienelüftungen konzipiert, die Abführung der Wärmelasten und das Einbringen von Heizenergie erfolgt über wasserführende Systeme. In den Räumen mit spezifischen Anforderungen an die Luftqualität (Reinraumanforderungen / Anforderungen swissmedic) wird die Luft vor Ort entsprechend aufbereitet.

Referenzauskunft

Herr Patrick Lanz, Leiter Gebäudetechnik KSA 062 838 41 04

Mehr Informationen zum Projekt

Herr Daniel Raidt, GL 044 496 95 95
oder d.raidt@kalthalbeisen.ch 

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